





Wasser ist eine Grundvoraussetzung für unser Leben. Du brauchst Wasser zum Trinken, Kochen und Zähne putzen. Boot fahren macht Spaß, und Boote sind wichtige Verkehrs- und Transportmittel. Und sicher hast Du Dich schon gefragt, wie ein U-Boot abtauchen kann.
Der Badespaß im Freibad, See oder Meer gehört zum Sommervergnügen. Vielleicht tauchst Du auch gerne. Doch ohne Hilfsmittel schaffst Du vielleicht das Tauchen über zehn Meter für das silberne Schwimmabzeichen oder in 3,80 Meter Tiefe für das goldene Abzeichen, kaum mehr. Um sich länger unter Wasser aufhalten zu können, waren die Menschen schon immer einfallsreich. Bau Dir doch auch mal ein kleines U-Boot oder eine Taucherglocke, dann kannst Du sehen, welche recht einfachen Tricks dahinter stecken.
Pappe oder Papier, Schere, Tesafilm oder Klebeband, eine Spritze ohne Nadel bekommst Du in der Apotheke, einen dünnen Plastikschlauch, ein Stück Styropor, eine durchsichtige Glasschüssel mit Wasser, eine Plastikflasche und einen Plastikbecher oder ein Glas.
Unterseeboote sind Taucherboote für Über- und Unterwasserfahrten. Sie werden meist durch Diesel- oder Elektromotoren angetrieben. Ein U-Boot taucht durch Aufnahme von Wasserballast in die Tauchtanks und eine so genannte Tiefenrudersteuerung. Zum Auftauchen wird das Wasser durch Druckluft wieder ausgedrückt. Versuche mit Unterwasserfahrzeugen gehen ist 17. Jahrhundert zurück. Doch erst 1851 konstruierte der bayerische Unteroffizier W. Bauer das erste brauchbare U-Boot .
Als Tauchtank fülle eine Plastikflasche mit Wasser. Befestige mit
Klebeband das äußere Teil der Spritze in der Mitte darauf. Das ist Dein
Seerohr. Mit einem Plastikröhrchen oder einem Stück Strohhalm kannst du
es noch verlängern. Schneide ein Stück Styropor so zu, dass es die Form
eines U-Boots hat. Schneide in die Mitte noch ein Loch im Durchmesser der
Spritze und stülpe es darüber. Fertig ist Dein U-Boot.
Nun schau mal, wie es im Wasser dahin gleitet!
Wie Du sicher selbst schon fest gestellt hast, erreicht die Taucherei schnell ihre Grenzen. Länger als zwei Minuten können die wenigsten Menschen mit angehaltenem Atem unter Wasser bleiben. Seit der Antike behelfen sich Menschen mit Taucherglocken.
Das Prinzip ist ganz einfach: Ein nach unten offener Behälter wird mit der Öffnung nach unten ins Wasser gedrückt. So kann die Luft nicht entweichen. Sie wird im oberen Teil des Behälters durch den Druck des Wassers zusammengedrückt. In dieser Luftblase kann ein Mensch einige Zeit atmen. Auch heute dienen stählerne Taucherglocken, die durch Druckluft wasserfrei gehalten werden, als beweglicher Arbeitsraum für Arbeiten unter Wasser wie Schiffsreparaturen.
Nimm Dir Mal ein Glas oder einen Plastikbecher. Schiebe ein Stück Papier bis zum Boden. Drehe den Behälter nun um, und drücke ihn mit der Öffnung nach unten in eine Glasschüssel mit Wasser. Dabei kannst Du beobachten, dass keine Luft entweicht, die Luft im Behälter aber zusammengedrückt wird. Nimm Deine Taucherglocke heraus. Ist der Papierstreifen trocken geblieben? Ja, denn er befand sich in der Luftblase, die Menschen das Atmen ermöglicht.
Bilder und Text: Birgit Bender