



Nicht nur an Silvester darf es knallen und zischen. Hast Du Filmdosen Deiner letzten Urlaubsfilme aufgehoben? Dann kannst Du diese Mal "explodieren" lassen. Aber mach das am Besten in der Badewanne, damit Du anschließend nicht die Wohnung putzen musst und Ärger bekommst.
Du brauchst: Kleine Filmdosen aus Plastik, Brausetabletten und Wasser sowie einen Löffel, Backpulver, Waschsoda oder Natron und Essig.
Die Explosion Deiner Filmdosen kannst Du auf mehrere Arten herbeiführen. Beginne mit Brausetabletten. Gib eine solche Tablette in eine Filmdose, gieß etwas Wasser darauf und verschließe die Dose so schnell Du kannst. Stelle sie auf den Boden der Badewanne und beobachte, was passiert: Nach kurzer Zeit fliegt der Deckel ab und die Dose springt hoch. Dabei ergießt sich auch schäumende Brause in die Wanne.
Nimm eine neue Filmdose und gib zwei bis drei Teelöffel Backpulver hinein. Gieße etwas Haushaltsessig darauf: Mach ganz schnell wieder den Deckel auf die Dose und stelle sie erneut in die Badewanne. Wiederum musst Du nicht lange auf die Explosion warten. Auch dabei ergießt sich eine schäumende Flüssigkeit in die Wanne - ganz ohne Brause.
Den gleichen Versuch kannst Du auch durchführen, in dem Du zwei bis drei Teelöffel Waschsoda oder Natron (beides erhältst Du in der Drogerie) in eine Filmdose gibst und sie mit Essig auffüllst. Du kannst natürlich auch mal die Zeiten stoppen und notieren, in denen welcher Mix explodiert!
Die Brausetablette löst sich im Wasser auf. Dabei wird Kohlensäure frei. Und dieses Gas übt so viel Druck aus, dass der Deckel ab und die Filmdose durch die Badewanne springen. Bei der auslaufenden Brause kannst Du weiter beobachten, wie sich diese Gasbläschen bilden und die Flüssigkeit aufschäumen lassen.
Bei Waschsoda und Natron handelt es sich um so genannte Basen. Beim Haushaltsessig handelt es sich um eine Säure. Wenn Du diese Stoffe mischst tritt eine chemische Reaktion ein. Und bei dieser Reaktion wird ebenfalls Kohlensäure freigesetzt, die Deine Filmdose in die Luft gehen lässt.
Text und Bilder: Birgit Bender