

Taunusstein (be). Hast Du vielseitige Interessen und weißt noch nicht so genau, welchen Beruf Du ergreifen willst? Ob Ausbildungsberufe oder Studiengänge - TK-LOGO stellt Dir in loser Abfolge spannende Berufe vor. Diesmal: Fotomedienlaborant/in.
Die rasante Entwicklung neuer Dienstleistungen in Fotofachbetrieben führt dazu, dass eine zweijährige Berufsausbildung zum Fotolaboranten für die notwendigen beruflichen Qualifikationen oft nicht mehr ausreicht. Deshalb gibt es die neue dreijährige Ausbildung zum Fotomedienlaborant.
Die neue Ausbildung berücksichtigt besonders moderne digitale Verfahren und Techniken. Es werden aber auch weiterhin die klassischen nasschemischen fotografischen Verfahren in der Ausbildung vermittelt. Außerdem wird das umfangreiche Gebiet der Beratung, Planung und Vorbereitung von Arbeitsabläufen sowie das Qualitätsmanagement eines modernen Dienstleistungsbetriebes und Fragen zum betrieblichen Umweltschutz behandelt.
Im Fotofachlabor, der überwiegenden Arbeitsstätte von Fotomedienlaboranten, werden Filme entwickelt sowie Kopien, Ausschnittsvergrößerungen, Wiedergaben und Korrekturen von Filmen und Bildern gefertigt. Bei individuellen Aufträgen berät der Fotomedienlaborant den Kunden über die Möglichkeiten der Produktgestaltung.
Die im Fotofachlabor eingesetzten Geräte und Anlagen sind hauptsächlich elektronische Bildverarbeitungssysteme wie beispielsweise Computer mit Grafikprogrammen, Entwicklungsmaschinen, Fachdrucker, Vergrößerungsgeräte und Reprokameras neuester Technik.
Beschäftigung finden Fotomedienlaboranten beispielsweise in Fotofachlabors von Werbeagenturen, Fotostudios, Betrieben und Forschungseinrichtungen. Ihr Arbeitsplatz ist im Labor und am Computer. Der Beruf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in handwerklichen Betrieben, Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen ausgebildet. Und wenn Du Dich sowohl für Fotografie als auch für Technik interessierst, könnte er der richtige Beruf für Dich sein.
Quelle: BIBB Bundesinstitut für Berufsbildung