

München (st). Mit der kühlen Jahreszeit einher gehen häufig lästige Erkältungen mit Schnupfen und Husten. Das ist meist nicht so schlimm. Aber man muss aufpassen und sollte bei bestimmten Beschwerden lieber zum Arzt gehen.
Im Laufe Deines Lebens bekommst Du im Durchschnitt etwa 120 bis 200 Erkältungen. Im Jahr leidest Du fünf bis sechs Tage an einer Erkältung, sagt zumindest die Statistik. Man schnieft und hustet also zwei bis drei Jahre im Leben.
Normalerweise ist eine Erkältung nichts Besonderes. Du kannst Deinem Körper auf vielfältige Art helfen, die Erkältungs-Viren zu bekämpfen: warm anziehen, viel Obst, Salate und vitaminreiches Gemüse essen, nicht überanstrengen, wenn Du kein Fieber hast an die frische Luft gehen, ausreichend schlafen und viel trinken.
Zum Arzt muss man mit einer Erkältung eigentlich nicht. Doch in bestimmten Fällen sollte der Doktor lieber mal nachsehen. Denn hinter Schnupfen und Husten können sich auch schlimmere Krankheiten verstecken.
Bei folgenden Anzeichen solltest Du einen Arzt aufsuchen:
Wenn die Ohren stark und über längere Zeit schmerzen, könnte sich eine Mittelohrentzündung entwickelt haben. Das kommt bei jungen Menschen recht häufig vor, wenn sie eine Erkältung haben. Dann ist die Verbindung zwischen dem Nasen-Rachen-Raum und dem Mittelohr geschwollen.
Dadurch findet kein Druckausgleich mehr zwischen Nasen-Rachen-Raum und Mittelohr statt. Die Folge: Im Mittelohr bildet sich ein Unterdruck, der höllische Schmerzen verursachen kann. Und so eine Mittelohrentzündung kann gefährlich werden.
Sie kann auf die Knochen am Ohr übergreifen. Erfolgt keine Behandlung durch den Arzt, kann sich die Entzündung weiter ausbreiten und zu einer Hirnhautentzündung und zu Gesichts- oder Augenmuskellähmungen führen. Im Zweifel also immer zum Arzt gehen.
Quelle: GesundheitPro