

Über Sprachimporte stolperst Du fast überall. Gerade, wenn es um Informatik geht, werden wie wild englische Begriffe übernommen. Auf welcher Internetseite stolperst Du nicht über die Games, den Shop oder ein Login? Die Aktion "Lebendiges Deutsch" sucht jeden Monat treffende deutsche Wörter für englische Begriffe.
Urheber der Aktion "Lebendiges Deutsch" sind der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache, Professor Walter Krämer, der Autor und Journalist Wolf Schneider und Cornelius Sommer vom Beirat der "Stiftung Deutsche Sprache".
Diese Aktion hat nicht grundsätzlich etwas gegen Importe aus der englischen Sprache, sondern gegen ein Übermaß davon. Englisch lernst Du schließlich in der Schule, und ob auf Reisen oder später im Beruf: Englisch ist eine der wichtigsten Sprachen, um sich weltweit miteinander verständigen zu können.
Prallkissen statt Airbag?
Aber muss man denn für jedes englisches Wort, das wir benutzen, unbedingt eine deutsche Entsprechung gefunden werden? Natürlich nicht. Auch auf TK-Logo heißt es "Internet" und nicht etwa "Zwischennetz". Doch kann man das Englische englisch und das Deutsche auch mal deutsch bleiben lassen. Gelingt es Dir, den englischen Begriffen einen deutschen Namen zu geben? Die Aktion hat beispielsweise schon empfohlen "Airbag" durch "Prallkissen", "blackout" durch "Aussetzer" und "fast food" durch "Schnellkost" zu ersetzen. Gar nicht so abwegig, oder?
Jeden Monat werden neue Übersetzungen für englische Begriffe gesucht und von einer Jury bewertet. Auf der Internetseite der Aktion
www.aktionlebendigesdeutsch.de kannst Du Dich umsehen und mitmachen. Viel Spaß bei Deinen Wortspielen!