
Eis ist Wasser in festem Zustand. Es besteht aus vielen kleinen Teilchen, den Molekülen. Die meisten Stoffe verlieren an Größe, wenn sie von einem flüssigen in den festen Zustand übergehen. Bei Wasser (H2O) ist es umkehrt, da seine Moleküle aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff bestehen. Zwischen diesen werden sogenannte "Wasserstoffbrücken" gebildet. Dadurch wachsen die Abstände zwischen den Molekülen, wenn Wasser bei Null Grad Celsius zu Eis gefriert. Das Eis dehnt sich aus. Eis hat daher mehr Volumen und gleichzeitig ein geringeres spezifisches Gewicht als sein flüssiges Gegenstück. Es ist also leichter als Wasser.
a) Auf einem See bilden sich Eisschollen, die dann zusammenfrieren können.
b) Ein See gefriert immer von unten nach oben. Erst zum Schluss bildet sich an der Oberfläche Eis.
c) Beim See bildet sich oben eine Eisschicht, weil das Eis leichter als Wasser ist. Daher bleibt es an der Oberfläche.