
3D-Modell des Sexualhormons Testosteron.
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Typisch männlich, typisch weiblich
Die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron zum Beispiel spielen während der Pubertät eine wichtige Rolle. Schon an ihrem Namen "Geschlechtshormone" kannst Du erkennen, dass sie die Geschlechtsorgane beeinflussen und für die Entwicklung der Sexualität wichtig sind. Östrogen und Testosteron bewirken, dass sich der Körper in der Pubertät entweder typisch männlich oder typisch weiblich entwickelt.
Bevor die beiden Botenstoffe sich bemerkbar machen, legt ein anderes Hormon „einen Schalter im Körper um". Es gibt sozusagen den Startschuss für die Pubertät.
Und nun geht es im Körper der Jugendlichen nach einem festen Ablaufplan weiter:
1. Die Steuerzentrale im Gehirn (Hypothalamus) sendet chemische Signale an die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und informiert sie so über den Stand der bisherigen körperlichen Entwicklung.
2. Je nach Stand der körperlichen Reife schüttet die Hirnanhangdrüse zwei spezifische Hormone aus. Sie wirken bei den Mädchen auf die Eierstöcke, bei Jungen auf die Hoden.
3. Die Eierstöcke produzieren vermehrt Östrogen. Die Hoden produzieren vermehrt Testosteron.
4. Die Nebennierenrinde schüttet ein weiteres Hormon aus. Es führt dazu, dass Mädchen und Jungen wachsen und Achsel- und Schamhaare sprießen.