
Niesen und eine laufende Nase sind typische Merkmale einer Pollen-Allergie.
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Fenster zu, Taschentücher im Gepäck und Warten bis die schlimmste Zeit vorüber ist. Für Heuschnupfengeplagte heißt es "Augen zu und durch", wenn nach dem Winter wieder Blumen, Bäume und Gräser blühen. Sie reagieren allergisch auf die Blütenpollen. Ärzte nennen den Heuschnupfen daher auch Pollen-Allergie.
Die körpereigene Abwehr spielt verrückt
Der Begriff Allergie stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "Fremdreaktion". Der Körper wehrt harmlose Blütenpollen ab, weil er sie für gefährlich hält. Kommt er mit den Pollen in Kontakt, startet der Körper einen Großangriff: Die Atemwege verengen sich, die Schleimhäute in der Nase und im Auge schwellen an und produzieren ganz viel Flüssigkeit, um die "Eindringlinge" zu vertreiben. Allein in Deutschland sind fast eine Million Kinder von dem allergischen Schnupfen betroffen.