
So sah er aus, der von Edison erfundene Phonograph.
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Wie funktionierte ein Phonograph?
Edison baute einen großen Trichter. Daran war eine Membran - also so etwas wie eine dünne Folie - und eine kleine Nadel befestigt. Die Nadel berührte einen Zylinder, der mit Wachs überzogen war. Drehte man den Zylinder mit Hilfe einer Kurbel und sprach oder sang gleichzeitig in den Trichter, brachten die Schallwellen die Membran in Bewegung. Entsprechend der Bewegungen der Membran zeichnete die Nadel die Schwingungen aus dem Trichter in das Wachs. Das muss man sich als kurvige Rillen im Wachs vorstellen. So wurden die Töne auf den Zylinder übertragen.
Wollte man die Töne hören, musste man die Nadel wieder an den Anfang des Zylinders stellen und erneut die Kurbel drehen. Man darf sich die so aufgezeichneten Geräusche allerdings nicht annähernd so vorstellen wie die heute auf einem MP3-Player gespeicherte Musik! Im Vergleich dazu klangen die Töne aus dem Phonograph ziemlich kratzig, undeutlich und verrauscht.