
Fiebermessen kannst Du zum Beispiel in der Achselhöhle. Wenn Du trotz Fieber frierst, hast Du wahrscheinlich "Schüttelfrost".
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Temperatur steigt zuerst im Inneren des Körpers
Sobald die Fieberstoffe das Gehirn erreicht haben, steigt die Temperatur in Deinem Körper. Zuerst verändert sich die Temperatur in den Organen und im Körperinneren. Äußere Bereiche wie die Haut oder Arme und Beine haben noch die normale, niedrigere Temperatur. Innerhalb weniger Stunden gleichen sich die Temperaturen innen und außen jedoch an. Die Adern, durch die Dein Blut fließt, ziehen sich zusammen und geben weniger Wärme nach außen ab. Das Fieber steigt.
Was merkwürdig ist: Obwohl Deine Körpertemperatur steigt, frierst und zitterst Du. Der Grund dafür ist leicht verständlich: Wie bei großer Kälte versuchen unsere Muskeln noch mehr Körperwärme zu erzeugen, indem sie sich immer wieder abwechselnd anspannen und entspannen. Ärzte sprechen in diesen Fall von "Schüttelfrost".
Oft kann man die Phase des steigenden Fiebers an Waden und Füßen erkennen: Sie sind ganz kalt. Nach dem Ansteigen des Fiebers sinkt die Körpertemperatur wieder auf 36 bis 37 Grad Celsius. Der Körper beginnt zu schwitzen, verliert viel Flüssigkeit und kühlt sich so selbst. Je mehr Erreger der Körper bekämpfen muss, desto intensiver arbeitet das Abwehrsystem und desto höher steigt das Fieber. Die normale Körpertemperatur schwankt zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius.