Was ist der Treibhauseffekt?
So entsteht der Treibhauseffekt...
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Das Leben auf der Erde ist nur möglich, weil sie von der Erdatmosphäre umgeben ist. Die Erdatmosphäre kannst Du Dir wie eine Schutzglocke vorstellen. Sie besteht aus Klimagasen wie Wasserdampf (Wolken), Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4). Dieses Gemisch sorgt dafür, dass die Strahlung der Sonne - wie in einem Treibhaus - zwar auf die Erde gelangt, aber nicht mehr vollständig ins All zurückstrahlen kann. Man spricht vom "natürlichen Treibhauseffekt".
Strahlt die Sonne auf die Erde, wird das kurzwellige Sonnenlicht auf der Oberfläche in Wärmeenergie umgewandelt. Sie wärmt den Erdboden, die Meere, Seen, Flüsse und die Luft. Die Erde wirft die Strahlen der Sonne zurück und gibt dabei Wärme ab, die aus langwelligen Strahlen besteht. Gase und andere Stoffe in der Erdatmosphäre wirken wie das Glas eines Gewächshauses: Kurzwelliges Sonnenlicht lassen sie hinein. Langwelliges Licht aber kann nicht wieder als Wärme ins All entweichen. Die Wärme bleibt in der Erdatmosphäre und sorgt für eine durchschnittliche Temperatur von 15 Grad Celsius. Ohne natürlichen Treibhauseffekt wäre es auf der Erde 30 Grad kälter.
Durch Verbrennung von Holz, Kohle, Öl und Gas verstärkt der Mensch den natürlichen Treibhauseffekt. Die von Kraftwerken, Industrie, Autos und anderen ausgestoßenen Gase wie Kohlendioxid, Stickstoffdioxid oder Methan in der Luft verhindern zusätzlich, dass Wärme ins Weltall abgegeben werden kann. Die Durchschnittstemperatur der Atmosphäre steigt dadurch weiter an.