
Leere Klassen durch Lehrermangel?
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Schon seit langem wird in Deutschland von Lehrermangel gesprochen. Nun hat der Deutsche Philologenverband gegenüber der "Bild"-Zeitung davor gewarnt, dass im Herbst in ganz Deutschland 40.000 Lehrer zu wenig an den Schulen sein könnten. Die meisten Lehrer fehlen in Mathe, Informatik, Physik und Chemie, also den naturwissenschaftlichen Fächern. Das ist so, als würde etwa die Hälfte der Zuschauer im Dortmunder Westfalenstadion fehlen. In dem Fußballstadion finden gut 80.000 Menschen Platz, wenn auch die Stehplätze genutzt werden. Keine angenehme Vorstellung, oder?
Zu wenig junge Lehrerinnen und Lehrer
Der Grund für den Lehrermangel ist, dass es viele ältere Lehrer gibt, die in den Ruhestand gehen. Junge Lehrer müssten nachrücken - tun sie aber nicht, weil es zu wenige von ihnen gibt. Das sagt der Deutsche Philologenverband. Im Philologenverband sind Lehrerinnen und Lehrer vernetzt und organisiert, die an Gymnasien, Gesamtschulen, Hochschulen oder anderen Bildungseinrichtungen unterrichten, die auf das Abitur vorbereiten. Es ist ein so genannter Interessenverband: Das heißt, dass sich die Mitglieder um die Themen kümmern, die allen Gymnasiallehrern wichtig sind. Als Philologie wird die Wissenschaft von der Sprache und Literatur bezeichnet.