Warum Insekten stechen oder beißen, ist unterschiedlich. Wespen, Bienen, Hornissen oder Hummeln stechen etwa, wenn sie sich bedroht fühlen: Zum Beispiel wenn man sich ihrem Nest nähert oder man sie versehentlich quetscht oder nach ihnen schlägt. Übrigens bedeutet es für Bienen fast immer den sicheren Tod, wenn sie einen Menschen stechen. Denn sie können ihren Stachel meist nicht wieder aus der Haut ihres Opfers ziehen und reißen sich dabei einen Teil ihres Hinterleibs ab. Schuld daran ist die recht dicke Haut von Säugetieren, in der die Widerhaken, mit denen der Bienenstachel versehen ist, stecken bleiben. Wespen dagegen haben einen Stachel, der keine Widerhaken hat. Deshalb können sie beliebig oft zustechen. Hornissen sind im Übrigen entgegen ihres furchterregenden Rufs nicht giftiger als Bienen. Sie stehen sogar unter Naturschutz, weil sie in einigen Regionen in Europa vom Aussterben bedroht sind.