
T-Shirts haben oft eine lange Reise hinter sich, bevor sie ihre Besitzer kleiden: Design in Deutschland, Baumwolle aus China, Fäden spinnen in der Türkei, Weben in Taiwan, Nähen in Südamerika, Verkauf in den USA.
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Verflechtung der Welt
Globalisierung, so nennt man die Verflechtung von Ländern, Städten, Unternehmen und Menschen quer über die ganze Welt: In unseren Supermärkten können wir Lammfleisch aus Neuseeland, Avocados aus Israel und getrockneten Fisch aus Japan kaufen. Im Kaufhaus gibt es Bleistifte aus Polen, MP3-Player aus China und Decken aus Nordafrika. Im Kino laufen indische Liebesfilme und japanische Cartoons. Täglich werden Milliarden von Waren von einem Land ins andere verkauft, sie werden also global gehandelt.
Ein T-Shirt reist durch die Welt
Auch Rohstoffe und viele halbfertige Teile, die ein Unternehmen
braucht, um etwas herzustellen, werden über Ländergrenzen hinweg
verkauft. Will eine deutsche Firma ein T-Shirt anbieten, so lässt sie
es vielleicht von deutschen Designern entwerfen. Die Baumwolle für das
Shirt aber kommt aus China oder Indien. In der Türkei wird sie zu Fäden
gesponnen. In Taiwan weben Arbeiter in großen Fabriken Stoffe daraus.
In Südamerika wird aus dem Stoff ein T-Shirt genäht, das dann verkauft
wird, in Deutschland oder in den USA, in Indien oder in Mexiko.