
Ein Marienkäfer ist so klein, dass er auf Deine Fingerkuppe passt. Dort kannst Du ihn in Ruhe betrachten...
© jugendfotos.de/Jessica Gerken
Du hast sie sicher schon mal gesehen, die kleinen Käfer mit ihrem roten Panzer und den schwarzen Punkten. Marienkäfer sind beliebt, denn es wird ihnen nachgesagt, dass sie Glück bringen. Während
ein Marienkäfer bei den meisten Menschen gut ankommt, sind
viele Marienkäfer auf einmal nicht bei allen gern gesehen. Derzeit belagern Millionen dieser kleinen Insekten verschiedene Regionen in Deutschland. Viele davon sind an der Ostsee. Mittlerweile wurden auch sehr viele Käfer in Hamburg und Niedersachsen gesehen.
Warum heißen sie Glückskäfer?
Marienkäfer werden auch Glückskäfer genannt. Warum? Das könnte an ihren
sieben Punkten liegen, die zumindest einige von ihnen haben - insgesamt
gibt es mehrere tausend verschiedene Arten auf der Welt. Die
Zahl 7 hatte schon immer eine besondere Bedeutung für die Menschen, einige
halten sie für eine Glückszahl. Aber auch sein großer Appetit auf
Blattläuse lässt einige sicher das Glück in dem kleinen rot-schwarzen
Käfer sehen. Blattläuse sitzen auf Pflanzen und saugen ihren Saft aus.
Außerdem übertragen sie Pflanzenviren, also winzige Schädlinge, die die
Pflanzen zerstören können. Menschen, die Pflanzen mögen, züchten
oder verkaufen, sind davon natürlich nicht begeistert und freuen sich,
wenn Marienkäfer die Blattläuse fressen.
Blattläuse sind auch der Grund dafür, dass es derzeit so viele
Marienkäfer gibt. Aufgrund der günstigen Wetterlage in diesem Sommer konnten sich die
winzigen grünen Krabbeltiere gut vermehren. Denn sie mögen es, wenn die
Temperaturen nicht so hoch sind und die Luft feucht ist. Die
Marienkäfer hatten also viel zu futtern und konnten sich daher ebenfalls gut vermehren.