
Knallgelb: So sieht er aus, der Löwenzahn.
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Löwenzahnsalat nach Art des Saarlands
Das Saarland ist ein Bundesland im Südwesten von Deutschland. Löwenzahn findest Du aber nicht nur dort, sondern auch auf (fast) jeder Wiese oder bei Dir im Garten. Löwenzahn heißt so, weil er viele scharf gezackte grüne Blätter hat. Im April und Mai erkennst Du die 10 bis 30 Zentimeter hohe Pflanze an ihren leuchtend gelben Blüten. Die Früchte des Löwenzahns sehen aus wie kleine weiße Fallschirmchen. Sie werden vom Wind davongetragen und verbreiten so den Samen der Pflanze. Vielleicht kennst Du den Löwenzahn auch als "Pusteblume". Bei Kindern ist er sehr beliebt.
Löwenzahn ist eine der Pflanzen mit den meisten Namen. Mehr als 500 soll es geben. Dazu gehören zum Beispiel "Kettenblume", "Kuhblume" oder "Bettpisser". "Bettpisser", warum das? Ganz einfach: Menschen, die Löwenzahn gegessen haben, müssen häufiger auf Toilette. Löwenzahn entwässert - doch das ist nur eine Wirkung. Die Pflanze mit der bis zu ein Meter langen Pfahlwurzel kann noch mehr. Sie enthält mehr Vitamine als andere Salatsorten, regt die Verdauung an und reinigt das Blut. Der klebrig-milchige Saft der Stiele enthält Kautschuk. Aus Kautschuk wird Gummi hergestellt. Nach dem Krieg haben die Menschen in Deutschland aus getrockneten Löwenzahn-Wurzeln auch Kaffeeersatz hergestellt. Der schmeckt allerdings sehr bitter, ganz anders als unser leckerer Löwenzahnsalat.