
Saatkrähen sind ganz schön schlau!
© pixelio.de/Ralf Zierold
Einige Tiere sind ganz schön schlau! Dazu gehören auch Krähen, wie britische Forscher herausgefunden haben. Sie machten ein Experiment mit vier Saatkrähen, in dem sie prüfen wollten, ob die Vögel erfinderisch sind. Die Forscher füllten ein schmales Gefäß mit Wasser - allerdings nur so voll, dass die Krähen mit ihren Schnäbeln die Wasseroberfläche nicht erreichen konnten. Der Kopf war größer als die Öffnung des Gefäßes und passte somit nicht hinein. Daneben legten die Wissenschaftler unterschiedlich große Steine. Auf der Wasseroberfläche lag ein Wurm - den futtern Krähen besonders gern.
Den Wurm muss ich haben...
...dachten sich die Krähen und hatten eine Idee: Sie nahmen nach und
nach die Steine neben dem Gefäß in ihren Schnabel und ließen sie in das
Gefäß fallen. Was passierte? Richtig, der Wasserstand stieg immer
höher, weil die Steine das Wasser verdrängten. Dass größere Steine eine
größere Verdrängung haben als kleinere, wussten sogar die Saatkrähen.
Sie nahmen erst die größeren und dann die kleineren Steine. Das Wasser
und natürlich der Wurm bewegten sich immer weiter nach oben und kamen
in Reichweite des Schnabels. Als genügend Steine im Gefäß waren, kamen
die vier Krähen ganz leicht an ihre Beute. Ganz schön pfiffig! Erstaunt
waren die Forscher aber auch darüber, dass die Krähen nicht
zwischendurch versuchten, an den Wurm zu kommen. Erst als sie
vermuteten, dass sie genügend Steine haben reinfallen lassen,
schnappten sie zu.