
Spezielle Hautzellen, die Melanozyten, produzieren den Farbstoff der Haut und verteilen ihn in andere Hautzellen.
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Diese mit Melanin versorgten Hautzellen wandern zur
Hautoberfläche und werden dort für uns sichtbar: Wir werden nach und
nach braun. So entsteht ein leichter Sonnenschutz: Das Melanin an der
Hautoberfläche nimmt die UV-Strahlen auf und verhindert so, dass die
UV-Strahlen in tiefere Hautschichten eindringen und dort Hautzellen
zerstören können. Aber Vorsicht: Einen ausreichenden Schutz vor
Sonnenbrand bietet eine solche Sommerbräune nicht.
Manche Menschen haben die Eigenschaft, dass ihre Melanozyten an
einzelnen Stellen besonders viel Melanin produzieren. Das sieht man als
sogenannte Pigmentflecken - Du kennst sie auch als Sommersprossen. Sie
heißen so, weil viel Sonne im Sommer die Bildung des Farbstoffs
verstärkt.
Der Hautton steht fest
Wenn Du ein hellhäutiger Mensch bist, würdest Du auch nach einem ganz langen Urlaub in der Sonne nicht so dunkel werden wie ein Mensch, der von Geburt an dunkelhäutig ist. Der Grund: In unserer
DNA ist festgelegt, welche Hautfarbe wir haben. Wir erben unsere Hautfarbe von unseren Eltern und ihren Vorfahren. Das heißt, jeder Mensch hat eine bestimmte Grundmischung von Farbstoff im Körper. Man spricht auch von verschiedenen Hauttypen. Je heller ein Mensch ist, desto niedriger ist der körpereigene Sonnenschutz. Können auch dunkelhäutige Menschen einen Sonnenbrand kriegen? Ja, aber nicht so schnell.