
Gänseblümchen wachsen besonders gerne auf kurz geschnittenen Wiesen.
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Gänseblümchensuppe
Als kleine gelb-weiße Tupfer verschönern Gänseblümchen viele Wiesen. Biologen kennen die 10 bis 15 Zentimeter hohe Pflanze mit der dicht über dem Boden wachsenden Blattrosette als „Bellis perennis". „Bellus" ist Latein und bedeutet „schön" oder „hübsch", „perennis" heißt übersetzt „ausdauernd" oder „mehrjährig". Und Ausdauer beweist die Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse in der Tat: Von März bis November blüht das Gänseblümchen unermüdlich. Spannend zu wissen: Was für uns wie das Zentrum einer einzelnen Blüte aussieht, besteht in Wahrheit aus mehr als hundert goldgelben Einzelblüten, die wie kleine Röhrchen geformt sind. Mit bloßem Auge kann man sie kaum erkennen.
Das Gänseblümchen zählt zu den bekanntesten einheimischen Pflanzen. Es gibt etwa 15 Arten, die hauptsächlich in Mitteleuropa wachsen. Das Gänseblümchen sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch essbar. Die Blüten schmecken leicht scharf und nussig und eignen sich bestens als dekorative und gesunde Zutat für einen knackigen Sommersalat oder als leckerer Belag auf dem Pausenbrot. Einfach mal ausprobieren. Sauer eingelegt werden die Knospen der Blüten auch als Ersatz für Kapern verwendet. Unsere Gänseblümchensuppe ist ganz einfach zuzubereiten: