Mit Raumanzügen auf Mondspaziergang 
Die Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin Aldrin (von links nach rechts)
© NASA/Wikipedia (gemeinfrei)
Es waren viele Jahre Vorbereitung nötig, bis die ersten beiden Menschen ihren Fuß in den weißgrauen Mondstaub setzen konnten: Raketen mussten konstruiert werden und die Landefähre, mit der die Astronauten den Mond auch wieder verlassen sollten. Auch die Raumanzüge waren eine Spezialanfertigung. Sie schützten die Astronauten vor der Strahlung im Weltraum und vor Hitze und Kälte und garantierten, dass sie Sauerstoff atmen konnten, den es auf dem Mond nicht gibt.
Etwas ungelenk wirkten Neil Armstrong und Edwin Aldrin, wie sie in den dicken Raumanzügen über die Mondlandschaft gingen. Ihre Bewegungen erschienen beinahe wie in Zeitlupe und sie konnten hüpfen wie Kängurus. Das liegt daran, dass die Schwerkraft auf dem Mond sehr viel geringer ist als auf der Erde. Würdet Ihr euch auf dem Mond auf eine Waage stellen, würde sie viel weniger Gewicht anzeigen, als auf der Erde. Wenn Ihr beispielsweise dieselbe Kugel auf der Erde und auf dem Mond fallen ließet, so würde sie auf dem Mond langsamer fallen.