Freestyle - "Freistil"
Der Name verrät es schon: Alles ist erlaubt. Hierbei geht es darum, möglichst viele und schwierige Kunststücke mit dem Bag durchzuführen - natürlich ohne dass dieser dabei herunterfällt. Solche Kunststücke nennen sich „Tricks". Meistens fangen die Spieler den Bag vor und nach jedem Trick kurz auf. Das nennt sich dann „Stall" oder „Delay", beides ist Englisch und bedeutet so viel wie „zum Stillstand kommen". Den Bag auffangen darf man mit jedem Körperteil, außer mit der Hand. Die häufigste Form ist das Auffangen des Bags auf den Zehen und auf der Fußinnenseite. Fast alle Tricks beginnen und enden auf diesen Oberflächen. Viele Tricks haben Namen, wie zum Beispiel "Clipper", bei dem man die Beine über Kreuz stellt und den Ball mit der Innenseite des Fußes nach oben spielt.
Circle Kicking - "Im Kreis kicken"
Hierbei geht es darum, mit mindestens zwei Spielern den Ball so lange wie möglich in der Luft zu halten. Dabei dürfen alle Körperteile eingesetzt werden, außer den Händen. Im Kreis kicken ist die bekannteste Form des Footbag-Spielens. Häufig wird in Gruppen auf Pausenhöfen und in Parks gekickt. Schafft es eine Gruppe, dass jeder Mitspieler des Kreises den Footbag einmal berührt, ohne dass dieser auf den Boden gefallen ist, spricht man von einem "Full-Hack".
Dance - "Es darf getanzt werden!"
Bei dieser Disziplin gelten die gleichen Regeln wie auch beim "Circle Kicking". Wie der Name schon sagt, wird - während man versucht, den Ball in der Luft zu halten - getanzt. Wichtig ist dabei, dass alle Mitspieler einen gemeinsamen Rhythmus zur Musik finden.