
Alfred Nobel gab dem Nobelpreis seinen Namen.
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Der Nobelpreis wurde nach seinem Begründer benannt: Alfred Nobel. Der schwedische Chemiker lebte im 19. Jahrhundert, genauer gesagt von 1833 bis 1896. Nobel hat leidenschaftlich gern experimentiert, vornehmlich mit Sprengstoff. Dass das sehr gefährlich ist, hat er 1864 am eigenen Leib erfahren: Bei einer unkontrollierten Explosion in einer Fabrik kamen mehrere Menschen ums Leben, darunter sein Bruder. Trotz dieses Unglücks experimentierte Nobel weiter und erfand ein paar Jahre später den Sprengstoff Dynamit. Diese Erfindung machte ihn zu einem reichen Mann.
Was passierte mit dem Geld?
Alfred Nobel bestimmte kurz vor seinem Tod, dass mit seinem Vermögen ein Preis gestiftet werden solle. Jedes Jahr sollten Physiker, Chemiker, Mediziner und Literaten für herausragende Leistungen auf ihrem Fachgebiet geehrt werden. Außerdem wollte Nobel besondere Friedensbemühungen belohnen. Dazu schrieb er in seinem Testament, dass jede Nation berücksichtigt werden müsse. In einem Testament bestimmt ein Mensch zu Lebzeiten, was mit seinem Hab und Gut nach seinem Tod geschehen soll.
Jedes Jahr können bis zu drei Preistäger pro Kategorie mit einem Nobelpreis ausgezeichnet werden. Haben also zum Beispiel drei Wissenschaftler an der gleichen Sache geforscht und dabei besondere Entdeckungen gemacht, wird der Nobelpreis geteilt.