
Bei diesem "Außeneinsatz" wird ein Dachstuhl gelöscht.
© pixelio/Patagonia
Wenn das Haus brennt
Vielleicht hast Du schon mal ein brennendes Haus gesehen? Oft breitet sich dabei das Feuer rasend schnell aus. Die Feuerwehr hat jetzt keine Zeit zu verlieren! Deshalb rutschen übrigens die meisten Feuerwehrleute tatsächlich an einer Stange aus ihrem Bereitschaftsraum in die Fahrzeughalle! Weil sie außerdem mit Blaulicht fahren dürfen, sind sie meist innerhalb von wenigen Minuten mit mehreren Feuerwehrautos am Einsatzort, also dort, wo es gerade brennt. An erster Stelle steht jetzt die Rettung von Menschen, falls sich noch welche im Haus befinden. Gleichzeitig startet die Feuerwehr ihre Brandbekämpfung. Alles, was sie dafür braucht, befindet sich in den Feuerwehrautos: Schläuche, verschiedene Löschmittel, Atemschutzgeräte und vieles mehr. Je nach Brand, entscheidet der Einsatzleiter nun, ob ein so genannter Außenangriff oder ein Innenangriff gestartet wird. Ist das Haus zum Beispiel einsturzgefährdet, dann eignet sich der Außenangriff besser, um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden. Die Feuerwehrleute löschen, indem sie Wasser von außen durch Fenster und Türen spritzen. Leider richtet das Löschwasser bei dieser Methode häufig große Schäden an. Was das Feuer verschont, macht also womöglich das Wasser kaputt. Anders sieht es beim Innenangriff aus: Die Feuerwehrleute gehen mit Atemschutzgeräten in das Haus hinein, um das Feuer gezielt zu löschen. Auf diese Weise hält sich der Schaden durch das Löschwasser in Grenzen.