
Ein Regentropfen besteht aus mindestens 100 kleinen Wassertröpfchen.
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Warum regnet es?
Regen entsteht, wenn sich in einer Wolke besonders viele Wassertröpfchen tummeln, die aufeinandertreffen und verschmelzen. Damit aus den Wassertröpfchen ein Regentropfen werden kann, müssen mindestens hundert Wassertröpfchen verschmelzen. Durch das Verschmelzen wird der Wassertropfen schließlich so schwer, dass er nicht mehr vom Wind getragen wird. Er kann sich nicht mehr in der Luft halten und fällt als Regentropfen auf die Erde. Durch Zusammenstöße mit anderen Tropfen kann der Regentropfen auf dem Weg nach unten weiter wachsen - maximal erreicht er jedoch einen Durchmesser von bis zu neun Millimetern. Noch größere Tropfen verformen sich durch den Fall so sehr, dass sie in mehrere Tropfen zerplatzen.
Regen, Graupel, Hagel oder Schnee? Größe und Art des Niederschlags hängen von der Temperatur ab. Zu etwa 80 Prozent gefrieren die Wassertropfen in großer Höhe zu Eis, tauen aber auf dem Weg nach unten in wärmeren Luftschichten wieder auf. Experten nennen das "kalten Regen". Bei "warmem Regen" fallen dagegen Regentropfen herab, die in den oberen Luftschichten nicht zu Eis erstarrt sind, weil es nicht kalt genug war. Herrschen in Höhe der Wolken weit unter 0 Grad Celsius, gefrieren die Tropfen zu Eiskristallen. Eiskristalle entstehen auch, wenn starker Wind die Tropfen immer wieder nach oben in eisige Luftschichten befördert. Die Kristalle verbinden sich mit anderen Eiskristallen, werden größer und schwerer und fallen schließlich als Hagel oder Schnee zu Boden. Damit aus Eiskristallen eine Schneeflocke entstehen kann, müssen sich bis zu hundert Einzelkristalle verbinden.