
"Y" - Yoga wird mit Ypsilon geschrieben.
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Es ist Donnerstagnachmittag. Im großen, hellen Yoga-Raum liegen Matten, Decken und Kissen. Die Mädchen, die heute anwesend sind, setzen sich in den Schneidersitz und warten auf das Anfangsritual. Dazu zündet Yoga-Lehrerin Doreen Haberland eine Kerze in der Mitte des Raumes an. "Wir schauen für zwei Minuten in die Kerze", sagt die Yoga-Lehrerin und schlägt die Klangschale. Es ist ganz still. Nach zwei Minuten ertönt der Gong wieder. Nun starten die jungen Schülerinnen mit den Übungen.
Tief atmen!
"Machen wir heute wieder den Tisch?", fragt ein Mädchen. Der Tisch kommt später, zuerst ist der "Fliegende Schmetterling" dran. Alle Asanas, so heißen die Körperhaltungen im Yoga, sind nach Dingen benannt, die wir aus dem Alltag kennen, oft nach Tieren und Pflanzen. Für den Schmetterling legen die Mädchen im Sitzen die Fußsohlen aneinander, umfassen die Fußgelenke mit den Händen und bewegen dann vorsichtig die Oberschenkel: Sie flattern wie Schmetterlinge. "Atmet einmal tief den Duft der Blumen ein", sagt Doreen Haberland. Die Atmung ist wichtig beim Yoga. Das bewusste Ein- und Ausatmen hilft beim Halten der Asanas.