
Lisa und Thomas gewannen beim Bundeswettbewerb 2006 den 4. Preis in Chemie
© Stiftung Jugend forscht e. V.
Naturwissenschaften, Mathematik und Technik - diese drei Sparten fördert der Wettbewerb "Jugend forscht" seit 45 Jahren. Am beliebtesten bei den jungen Forschern sind derzeit Biologie, Technik und Chemie. Jungen sind bei Jugend forscht zwar in der Überzahl, aber das Interesse der Mädchen ist im Laufe der Jahre stetig gewachsen. In der 45. Wettbewerbsrunde, also 2010, liegt der Mädchen-Anteil bei 36 Prozent. Zum Vergleich: 1966 waren es nur 8,2 Prozent.
Großer Zuwachs im Norden
Gleich drei norddeutsche Bundesländer sind 2010 mit mehr jungen Forscherinnen und Forschern dabei als zuvor: Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen. Aber auch im Saarland ist das Interesse gewachsen. Insgesamt zeigen 10.196 junge Menschen 2010 ihre Projektideen - zuerst bei den Regionalwettbewerben, dann bei den Landeswettbewerben und zuletzt beim Bundeswettbewerb. Zum Regionalwettbewerb kommen alle, die sich mit den erforderlichen Unterlagen angemeldet haben. Für die Landeswettbewerbe und den Bundeswettbewerb müssen sich die kreativen Köpfe erst qualifizieren. Das bedeutet, dass eine Jury beurteilt, welche Ideen die besten sind und die jungen Forscher dann eine Runde weiterschickt.