
Raketen zaubern an Silvester tolle Effekte an den dunklen Himmel.
© aboutpixel.de/Anja Kramer
Der 31. Dezember ist der letzte Tag des Jahres. Das ist allerdings erst seit 1582 so. In diesem Jahr wurde der
gregorianische Kalender eingeführt und der letzte Tag des Jahres auf den Todestag eines Papstes gelegt: Papst Silvester I. Der Name "Silvester" war geboren. "Silva" ist übrigens Lateinisch und heißt "Wald", Silvester bedeutet "Waldmensch".
Warum wird geknallt?
Ursprünglich gab es zu Silvester kein Feuerwerk wie wir es heute kennen. Um böse Geister zu vertreiben, machten die Menschen ganz viel Krach: sie trommelten, knallten mit Peitschen und machten Feuer. Alljährlich versuchten sie, den Geistern Angst einzujagen und damit Schlechtes von sich fernzuhalten. Erst im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus das Feuerwerk. Knaller, Böller und Raketen in allen möglichen Formen und Farben entzünden die Menschen jedes Jahr. Zum Jahreswechsel 2009/2010 geben sie dafür wieder viel Geld aus: Die Deutschen kaufen für etwa 100 Millionen Euro Feuerwerkskörper, schätzt der Verband der Pyrotechnischen Industrie, also der Feuerwerks-Hersteller.