
Von außen kann man die winzigen Gleichgewichtsorgane nicht sehen. Sie liegen tief im Innenohr.
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Im Gegensatz zu vielen Tieren laufen Menschen
aufrecht auf zwei Beinen. Wenn Du kleine Kinder beim Laufenlernen beobachtest, siehst Du, dass das gar nicht so einfach ist. Um nicht umzufallen, müssen wir das Gleichgewicht halten. Dazu nutzt der Körper verschiedene Informationen. Wenn Du zum Beispiel einen Handstand machst, sehen Deine Augen alles auf dem Kopf, Deine Hände spüren den Druck Deines Gewichts und fühlen den Boden an den Handflächen, Deine Armmuskeln melden Anstrengung. Im Gehirn treffen diese Informationen zusammen: Hier sitzt sozusagen das Gleichgewichtszentrum, das weiß, in welcher Lage sich Dein Körper gerade befindet.
Wichtige Informationen an das Gleichgewichtszentrum liefern unsere
Gleichgewichtsorgane. Sie liegen tief in unserem Innenohr. Das Innenohr
erinnert an ein Labyrinth. Hier liegt nicht nur die Hörschnecke, die
wir zum Hören brauchen, sondern auch der Gleichgewichtsapparat, der
einer Brezel ähnelt. Er besteht in beiden Ohren jeweils aus drei
Bogengängen und zwei Vorhofsäckchen. Mit diesen winzigen und sehr
empfindlichen Organen nehmen wir wahr, in welche Richtung sich unser
Kopf neigt oder dreht.