
Kostümfeste sind bunt, lustig und fantasievoll!
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...im alten Rom das Kostümfest als so genanntes Saturnalienfest seinen Ursprung hat? Bei diesem Fest durften die Römer für einen Tag lang die Rollen tauschen. Dann nämlich mussten die wohlhabenden Männer ihre Sklaven bedienen. Außerdem durften die Knechte an diesem Tag auch Witze erzählen und sagen, was ihnen nicht gefällt. An anderen Tagen wären sie dafür hart bestraft worden! Aus diesem Brauch heraus entwickelten sich unsere heutigen "Büttenreden". Büttenredner sind Leute "aus dem Volk", die auf der Bühne an einem Pult lustige Reden halten. Dabei machen sie sich zum Beispiel über Politiker, große Firmen-Chefs oder andere "Herrscher" lustig.
...die Christen das Kostümfest feierten, weil im katholischen Glauben 40 Tage vor Ostern die Fastenzeit beginnt? Die Fastenzeit war dafür bestimmt, dass die Christen weniger essen und dafür mehr beten sollten. Doch vor der Fastenzeit wurde noch einmal kräftig gefeiert und ausgiebig gegessen. In der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag war es unter anderem streng verboten, Fleisch zu essen. Daher kommt auch das Wort Karneval. Man sagt dem Fleisch, das auf lateinisch "carne" heißt, lebe wohl, was wiederum auf lateinisch "vale" heißt.