
Die ersten Stellen von Pi - und es gibt noch viele weitere Stellen...
© icomedias
Wer am frühen Nachmittag des 14. März das Exploratorium besucht, ein Museum in der US-amerikanischen Stadt San Francisco, der kann ein seltsames Spektakel beobachten: Um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden wird ein Mann mit wilder weißer Haarmähne und einem weißen Rauschebart mit seinen Freunden im Kreis um einen runden Metall-Altar tanzen und kleine, runde Kuchen essen. Auf dem Altar sind am Rand die ersten einhundert Stellen der Zahl Pi eingraviert. Auch auf den Kuchen stehen Zahlen, die alle Dezimalstellen von Pi sind.
Erfinder des Pi-Tages
Der weißhaarige Mann heißt Larry Shaw, ist Physiker und war lange
Mitarbeiter im Exploratorium. Er hat 1987 den Pi-Tag, der im Englischen
Pi-Day heißt, ins Leben gerufen. Dass diese außergewöhnliche Feier jedes
Jahr am 14.3. zu dieser Uhrzeit stattfindet, ist kein Zufall. Die
Amerikaner schreiben das Datum anders als wir: zuerst den Monat, dann
den Tag. 3/14, das sind genau die ersten drei Stellen der Zahl Pi. Und
die Uhrzeit setzt sich dann aus den nächsten fünf Nachkommastellen
zusammen: 1, 5, 9, 2 und 6.