
Alle Pinguine sind mit einem Gefieder ausgestattet, das sie immer schön warm hält. Die einzelnen Daunenfedern wachsen sehr dicht beieinander und werden von den Spitzen der Federn abgedeckt. Das kannst Du Dir vorstellen wie Dachziegel, die auf einem Hausdach liegen. Die Pinguine pflegen und fetten diese Federspitzen ausgiebig mit ihrem Schnabel und machen sie dadurch wasserabweisend. Die Daunenfedern schließen die warme Luft sozusagen ein und die gefetteten Federspitzen dichten den Pinguin ab. Dadurch wird wie bei einem Taucheranzug verhindert, dass kaltes Wasser direkt an seinen Körper kommt. Außerdem verfügen Pinguine über eine Fettschicht, die sie vor allem im kalten Wasser schützt. Dank des so genannten Gegenstrom-Wärmetauscher-Prinzips verlieren sie auch sehr wenig Körperwärme.
Ihr Problem hat mit der Nahrungssuche zu tun. Sie durchwühlen vor allem den Waldboden mit ihrer Schnauze, um zum Beispiel an Wurzeln, Pilze oder Insekten zu kommen. In diesem Winter waren die Böden allerdings so stark zugefroren, dass die Wildschweine es sehr schwer hatten, Nahrung freizulegen. Die Folge ist, dass sie die Wälder verließen, um in Städten und Dörfern nach Futter zu suchen. Da sie Allesfresser sind, finden sie beispielsweise in Gärten oder Abfalleimern ein reichliches Nahrungsangebot. Doch sollten Menschen ihnen Futter hinterlassen, um ihnen beim Überwintern zu helfen? Die Antwort lautet: „Nein". Denn damit laufen sie auch Gefahr den hungrigen Tieren zu begegnen. Die Deutsche Wildtier Stiftung rät jedem, den Rückzug anzutreten, der auf Wildschweine trifft. Wenn die Tiere hungrig sind, sind sie auch gestresst und leicht reizbar. Dann können sie sogar Menschen angreifen und schwer verletzen. Wenn die Witterung so extrem ist wie in diesem Winter, dürfen nur Jäger Wildschweine an Futterstellen im Wald notfüttern.