Und so geht’s
Torwart Alex (10 Jahre) trägt einen Helm und Schutzkleidung, denn als einziger Spieler darf er die schnellen Bälle mit dem ganzen Körper abwehren.
© icomedias/Eppelin
Beim Hallenhockey bilden fünf Feldspieler – zwei Stürmer, ein Mittelmann, zwei Verteidiger – und ein Torwart eine Mannschaft. Mit den gebogenen Hockeyschlägern zielen sie auf einen kleinen Ball aus hartem Kunststoff. Der Ball ist etwas größer als ein Tennisball und wirkt eher wie eine Kugel. Er ist nämlich ganz schön schwer. Ziel des Spiels ist es natürlich, den Ball ins Tor der gegnerischen Mannschaft zu schießen.
Bis zu sechs Spieler dürfen während eines Spiels jederzeit eingewechselt werden. Das nennt man auch fliegenden Wechsel. Bei Regelverstößen – zum Beispiel wenn ein Spieler den Ball mit dem Fuß kickt oder einen anderen Spieler behindert, der gerade versucht, den Ball zu spielen – gibt es, ähnlich wie beim Fußball, zwei Arten von Strafen:
- Spielstrafen betreffen die ganze Mannschaft. Dazu gehören Siebenmeter und Strafecken. Der Siebenmeter ist vergleichbar mit dem Elfmeter beim Fußball.
- Persönliche Strafen betreffen nur den Spieler, der gefoult hat. Dieser erhält zum Beispiel eine Verwarnung oder einen Spielverweis.