
Natürliches Chaos auf einem Komposthaufen.
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In einem Komposthaufen "vergammelt" Dein Biomüll nicht einfach. Allerlei Lebewesen verwandeln im Komposthaufen das Kerngehäuse vom Apfel, Teebeutel und die Schalen vom Sonntagsei in nährstoffreiche dunkelbraune Erde. Diese Komposterde wird auch Humus genannt. Mit Humus kannst Du zum Beispiel prima Kräuter, Erdbeeren oder Blumen pflanzen.
Doch wie entsteht Humus genau? Die Kompostbewohner wie Bakterien, Pilze, Käfer, Spinnen und Würmer nutzen die kleinsten Teile der abgestorbenen Pflanzen – die Zellen – und wandeln sie in andere Stoffe, beispielsweise Wasser und Nährstoffe, um. Der Regenwurm beispielsweise frisst alles, was er auf dem Kompost finden kann. Der Wurmkot, den er ausscheidet, gibt einen guten Naturdünger ab. Im Komposthaufen arbeiten nun verschiedene Tierchen zusammen. Sie mögen unterschiedliche Teile der natürlichen Abfälle und wandeln sie in unermüdlicher Teamarbeit in Humus um. Das kann ein halbes bis ganzes Jahr dauern. Damit das funktioniert, musst Du allerdings einiges beachten.
Deine Familie hat gar keinen Garten? Wie wäre es dann mit einer Wurmkiste? Was das ist und wie Du sie bauen kannst, steht auf der
Website des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).