
Einige Thunfischarten sind gefährdet
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Der Thunfisch hat viel Ausdauer: Mehrere tausend Kilometer legt er in einem Jahr zurück. Dabei schwimmt er mit bis zu 80 Stundenkilometern durchs Wasser. Das ist etwa so schnell wie ein Auto auf der Landstraße! Und das hat einen Grund: Fische machen normalerweise Atembewegungen mit den Kiemen, um Sauerstoff aufzunehmen. Thunfische hingegen müssen ständig in Bewegung bleiben, damit ein Wasserstrom durch ihre Kiemen fließt. Denn nur so können sie Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen.
Der Thunfisch lebt heutzutage überwiegend in warmen Gewässern. Das war früher anders: In den 50er Jahren war dieser kräftig gebaute Fisch auch in der kalten Nordsee zu finden. Dort haben die Fischer ihn aber in so großen Mengen gefangen, dass er irgendwann verschwand. Dass der Thunfisch auch in kalten Gewässern leben kann, verdankt er einer einmaligen Fähigkeit: Er kann seine Körpertemperatur bis zu zehn Grad über der Temperatur des Wassers halten, das ihn umgibt. Das kann kein anderer Fisch.