
Charles Darwin hat die Evolutionstheorie aufgestellt.
© Museum für Naturkunde, Berlin
Charles Darwin wurde am 12. Februar 1809 in der englischen Kleinstadt Shrewsbury geboren. Er interessierte sich schon früh für die Natur. Sein Lieblingsfach in der Schule war Chemie. Allerdings waren seine Noten so schlecht, dass sein Vater ihn zeitweise von der Schule nahm.
Käfer sammeln statt Medizin pauken
Mit 16 Jahren begann Darwin, Medizin zu studieren - genauso wie sein Vater es getan hatte. Doch schnell langweilte ihn das Studium und er brach es ab. Lieber sammelte er in seiner Freizeit Käfer, verbrachte seine Zeit in der Natur und verschlang Bücher über die Entstehung von Kontinenten und Inseln. Später studierte er Theologie. Das heißt, er beschäftigte sich mit dem christlichen Glauben an Gott. Obwohl auch dies ihm nicht sonderlich viel Spaß machte, lernte er es bis zum Abschluss. Zu dieser Zeit hatte der christliche Glaube in Europa eine viel stärkere Bedeutung als heute. Auch Charles Darwin war als Kind christlich erzogen worden und glaubte an Gott. Dennoch sollte er etliche Jahre später den Glauben, dass Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat, ins Wanken bringen.