Freibadwetter ist ungeeignet
Ideales Wetter zum Segelfliegen
© icomedias/Harzmeier
Neben dem Auftrieb gibt es noch eine weitere Kraft, die für das Segelfliegen unentbehrlich ist. Sie wird Thermik genannt – das kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Wärme". Thermik entsteht, wenn die Sonne kalte Luft erwärmt. Je wärmer die Luft, desto leichter wird sie. Die Folge: Die warme Luft steigt nach oben. Auf seinem Weg nimmt der warme Luftstrom das Segelflugzeug sozusagen mit nach oben. Wo die erwärmte Luft aufsteigt, entstehen Schönwetterwolken. Deshalb halten die Piloten nach diesen Wolken Ausschau. Ideal zum Segelfliegen sind also kühle Luft, blauer Himmel und Schönwetterwolken. "Knallblauer Himmel, also das typische Freibadwetter ohne Wolken, ist nicht so geeignet zum Segelfliegen, weil der Pilot dann nicht sieht, wo sich aufsteigende Luft bildet", erklärt Stefan, ein begeisterter Hobby-Segelflieger.