
Oskar mit seinen Geschwistern
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Viele Menschen mit Trisomie 21 sind körperlich weitgehend gesund. So wie Oskar. Er kann schwimmen, reiten, rennen, lachen, tanzen, Gitarre und Theater spielen. Dass er wie alle anderen Menschen mit Down-Syndrom geistig etwas beeinträchtigt ist, ist weder für ihn noch für seine Familie schlimm oder bedauernswert. Oskar ist, wie er ist. Seine Eltern, Großeltern und Geschwister lieben ihn und sind stolz darauf, was Oskar alles kann. Nicht selten bewundern seine Schwestern ihren großen Bruder. Denn schließlich macht Oskar schon viele Dinge, auf die sie noch warten müssen.
Oskar spricht zwei Sprachen
In die Schule gehen zum Beispiel: Oskar besucht die vierte Klasse einer Integrationsschule. Das ist eine Schule, in der gesunde und behinderte Kinder gemeinsam lernen. Um Oskar kümmert sich dort eine extra Lehrerin, die nur für ihn da ist, wenn er Hilfe braucht. In einer Sache hat Oskar seinen Mitschülern sogar etwas voraus: Er kann deutsch und slowakisch verstehen und sprechen. Da seine Mutter aus der Slowakei stammt, spricht sie mit ihren Kindern in ihrer Muttersprache – für Oskar genauso selbstverständlich wie für seine Geschwister.
Text: Beate Wagner