
Babys erkennen ihre Mutter am Geruch
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Hast Du schon einmal erlebt, wie ruhig ein Baby wird, wenn seine Mutter es auf den Arm nimmt? Der Grund ist einfach: Das Kind riecht und erkennt seine Mutter, es fühlt sich automatisch sicher. Es gibt sogar einen so genannten Familiengeruch, durch den wir uns mit der Familie verbunden fühlen. Dieser Geruch ist umso ausgeprägter, je näher wir miteinander verwandt sind. Wird ein Kind älter und kann besser sehen, tritt der Geruchssinn in den Hintergrund. Dann orientiert es sich eher über das Sehen und Hören.
Es gibt fast 10.000 Düfte
Unser Riechorgan ist die Nase. Die beiden Nasenhöhlen sind mit einer besonderen Schleimhaut ausgekleidet. Wird dieses "Epithel" durch einen Luftzug zum Beispiel mit dem köstlichen Duft gebrannter Mandeln gestreift, nehmen die Sinneszellen die Duftmoleküle auf und leiten sie über verschiedene Nerven zum Gehirn. Stell Dir vor, insgesamt gibt es fast 10.000 Düfte und mehr als 30 Millionen Zellen, die sie aufnehmen.
Der Geruchsinn ist für uns Menschen lebenswichtig. Denn eine feine Nase schützt uns vor Gefahren: Das können Feuer, chemische Dämpfe oder auch verdorbenes Essen sein. Unsere Nase schlägt eher Alarm als alle anderen Sinne.