Gähnen gegen Stress?
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Ist Dir schon mal aufgefallen, dass ein Sprinter kurz vor einem Wettlauf gähnt? Aber der ist doch sicher nicht müde? Stimmt! Doch auch bei Anspannung oder Angst gähnen Menschen. Forscher beobachteten dies zum Beispiel bei Fallschirmspringern vor ihrem ersten Sprung. Einige Wissenschaftler vermuten daher, das Gähnen mit Stress zusammenhängt. Sie glauben, dass uns Gähnen hilft, um Gefühle wie Angst oder Aufregung zu regulieren, also besser in den Griff zu kriegen. Achte doch einmal darauf, ob Deine Mitschüler vor der nächsten Prüfung, vor einem Wettkampf oder Auftritt häufiger gähnen!
Vorsicht, ansteckend!
Hast Du schon gegähnt, seitdem Du begonnen hast, diesen Text zu lesen? Selbst das Lesen über Gähnen kann anstecken. Auch das Gähn-Geräusch kann ausreichen, um das Bedürfnis auszulösen. Menschen, die sich besonders gut in andere hineinversetzen und deren Gefühle nachempfinden können, lassen sich besonders leicht anstecken. Forscher haben auch herausgefunden, dass Schimpansen sich eher anstecken lassen, wenn der gähnende Artgenosse ein Mitglied ihrer Gruppe ist. So könnte Gähnen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, vermuten einige Wissenschaftler.