So helfen Menschen bei der WanderungUm die Amphibien zu schützen, stellen Naturschützer jedes Jahr Fangzäune an Straßen auf und lassen an den Zäunen in Abständen von einigen Metern Eimer in den Erdboden ein. Die Zäune aus Plastik sind etwa 40 Zentimeter hoch, so dass die Tiere nicht über sie springen können. So können sie die Straße nicht überqueren, sondern plumpsen in die Eimer. Freiwillige Helfer tragen die Tiere dann im Eimer sicher auf die andere Straßenseite, wo die Amphibien ihren Weg fortsetzen können.
An manchen Straßen haben Menschen auch kleine Tunnel unter den Straßen angelegt, damit die Tiere sicher ans Ziel kommen. Außerdem machen Verkehrsschilder Autofahrer darauf aufmerksam, dass sie an den Wanderrouten der Tiere langsam fahren sollen. Denn fährt ein Auto vorbei, kann ein Luftzug die kleinen Tiere erfassen. Wenn die Tiere dann auf der Straße aufprallen, können sie sich verletzen oder sterben.
Keine gute Idee ist es übrigens, die Tiere auf eigene Faust einzufangen und in irgendeinen anderen Tümpel oder in den eigenen Gartenteich zu setzen. Denn weil Amphibien immer ihr Laichgewässer anzielen, würden sie von dem fremden Gewässer aus wieder loswandern - mit der Gefahr, auf einer Straße unter die Räder zu kommen.