Müller brauchten Glück"Glück zu!" - mit diesen Worten grüßten sich früher die Müller. Junge Männer, die das Müllerhandwerk erlernten, gingen traditionell auf Wanderschaft, um in verschiedenen Mühlen zu arbeiten. Zum Abschied wünschte ihnen der Müller so alles Gute für die Zukunft. Doch auch bei der täglichen Mühlenarbeit konnten die Müller Glück gut gebrauchen. Schließlich verdienten sie mit der Mühle ihr Geld. Und dass sich das Mühlrad ohne Probleme drehte, hing nicht nur von der Geschicklichkeit des Müllers, sondern auch von der Natur ab. Denn es durfte weder zu viel, noch zu wenig Wasser über das Mühlrad fließen. Auch wenn das Wasser im Winter zu Eis fror, stand die Mühle notgedrungen still. Bei einer Windmühle hatte der Müller hingegen mit Stürmen zu kämpfen.