Gemeinheiten mit einem Klick
Ein Mausklick erfordert nicht viel Mut.
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Besonders gemein am Cyber-Bullying ist, dass sich fiese Lüge und peinliche Bilder im Internet rasend schnell verbreiten und nicht einfach zu löschen sind. Oft handeln die Täter anonym oder unter einem ausgedachten Nutzernamen, so dass die Opfer nicht sicher wissen, wer sie einschüchtern und ärgern will. Das verunsichert besonders. Häufig gibt es einen Anführer oder eine Anstifterin, einen sogenannten "Bully", der oder die anderen beweisen will, wie stark er oder sie ist. Viele Jungen und Mädchen machen bei Bullying-Aktionen mit, weil sie Angst haben, sonst selbst zum Opfer zu werden. Oder weil sie es lustig finden und nicht darüber nachdenken, wie der oder die Betroffene sich dabei fühlt. Im Netz ist die Hemmschwelle oft geringer als im persönlichen Kontakt. Das heißt, es kostet viel weniger Überwindung auf "Gefällt mir" zu klicken oder ein Foto weiterzuleiten, als jemandem ins Gesicht zu sagen, was einen an ihm stört.