
Seitenstiche tun manchmal ganz schön weh!
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Wie entsteht Seitenstechen?
So ganz genau wissen die Forscher es noch nicht. Vermutlich gibt es mehrere Gründe. Klar ist nur: Das Phänomen tritt nur dann auf, wenn Du Deinen Körper belastest, also zum Beispiel beim Sport. Es betrifft meist Jogger. Seltsam, denn grundsätzlich könnten die Schmerzen bei jeder Ausdauersportart auftreten. Das haben Forscher in Studien untersucht. Seitenstechen ist übrigens nicht gefährlich. Denn dabei schmerzen nicht Deine Organe, sondern das Bindegewebe, das um sie herum liegt. Es gibt sozusagen ein Alarmsignal, mehr nicht.
Doch warum wird das Signal ausgelöst? Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
1) Hast Du vor der Sportstunde zu viel gegessen, drückt Dein voller Magen womöglich auf das Zwerchfell. Du erinnerst Dich? Das
Zwerchfell ist die Muskelplatte, die den Brust- vom Bauchraum trennt und beim Atmen hilft.
2) Ist der Magen voll, hat das Zwerchfell nicht nur weniger Platz, es bekommt auch weniger Blut ab. Das ist schlecht, denn gerade beim Sporttreiben wird die Muskulatur des Zwerchfells ja besonders gefordert – und braucht viel Sauerstoff aus dem Blut. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Bauchorgane wie Darm, Leber oder Magen.
3) Das Zwerchfell ist der größte Atemhilfsmuskel. Es verkrampft schnell, wenn Deine Atmung unregelmäßig ist. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Du beim Laufen sprichst.
4) Übrigens können Seitenstiche auch auftreten, wenn die Erschütterungen der Organe beim Laufen zu heftig sind. Je kräftiger Deine Bauchmuskeln jedoch sind, desto weniger können die Erschütterungen den Organen anhaben.