
Mendel erforschte die Erbse.
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Er fragte sich, nach welchen Regeln Tiere oder Pflanzen Eigenschaften an
ihre Kinder weitergeben. Warum besitzen zum Beispiel manche
Erbsenpflanzen gelbe Blüten, obwohl die Pflanze aus der sie entstanden
blaue Blüten hat? Mendel wählte die Erbse als Untersuchungsobjekt, weil
sie schnell wächst und man einige Eigenschaften sofort sehen kann: Zum
Beispiel die Farbe der Blüten, die Haut der Erbse (ob glatt oder
schrumpelig) oder die Form (ob rund oder etwas kantig). Er hat einige
Erbsensorten hergestellt, die zwei Jahre lang immer die gleichen Farben
und Formen zeigten.
Mendels Experimente
Nach den zwei Jahren begann Mendel mit den
eigentlichen Experimenten: Er und seine Helfer mischten die
verschiedenen Erbsensorten nach bestimmten Regeln: Zum Beispiel mischten
sie Erbsenpflanzen mit gelben Blüten mit blaublühenden Erbsen.
Insgesamt hat Mendel viele tausende Versuche ausgewertet. Das war viel
Arbeit, denn er musste aufpassen, dass der Wind oder Bienen ihm nicht in
die Quere kamen und die Erbsen zufällig bestäubten. Nur er wollte
darüber bestimmen, welche Pflanzen gekreuzt, also miteinander gemischt
werden. Da Mendel ganz genau aufschrieb, was bei seinen Experimenten
passierte, entdeckte er einige Regeln, die Schüler bis heute in der
Schule lernen.