Der Tag wurde 1973 in Washington eingeführt. Damals schlossen die USA, Nigeria, die Schweiz, Tunesien und Schweden eine Vereinbarung, die den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen regelt. Ziel des Abkommens mit dem Namen "CITES" ist es, wilde Tiere und Pflanzen zu schützen. Heute haben 175 Staaten die Vereinbarung unterzeichnet. Der "Tag des Artenschutzes" erinnert einmal im Jahr an das Ziel, das vom Menschen verursachte Artensterben zu stoppen.
Biologen gehen davon aus, dass es in Deutschland etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen gibt. Dieser biologische Reichtum ist in Gefahr. Das Bundesamt für Naturschutz listet allein 7.000 Tiere auf, die in Deutschland gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. Die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) hat festgestellt, dass mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde stark bedroht ist und rund ein Viertel aller Säugetiere.